BTE Web-Blog Tourismus im ländlichen Raum


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Seitenwechsel - oder wie ein Fisch lernt an Land zu gehen

Oliver Melchert • 11.02.2014


Der Seitenwechsel vom Destinationsmanager zum Tourismusberater bietet mir gerade zu Beginn meiner neuen Tätigkeit die einmalige Gelegenheit zwischen den Welten zu wandern und beide Seiten mit einem unverbrauchten Blick zu betrachten. Über die daraus entstehenden Erlebnisse und Erkenntnisse sollte ich schreiben, denke ich noch so bei mir und habe die ersten Zeilen bereits verfasst. Viel Spass dabei!

Macht Tourismus Kommunen arm? Und wie geht es anders?

Überlegungen für eine nachhaltige Tourismusplanung und goldene Regeln des verantwortlichen Gutachters 

Harald Geißler • 22.01.2014


Beim Lesen des Abschnitts zum Tourismus im Koalitionsvertrag fällt mir auf, dass gar nichts auffällt: Dem Leser begegnen (wie eigentlich fast durchgängig in dem Papier) die bekannten Thesen und Strategien: Alles ist gut und soll genauso weiterlaufen, damit es noch besser wird. Ich frage mich, ob das „weiter so“ der richtige Ansatz ist und erinnere mich an eine Reportage des WDR in der Reihe „Die Story“, die im Juli 2013 ausgestrahlt wurde und unter dem Titel „Alpen abgezockt – Berge, Schnee und Billiglohn“ (unter diesem Titel noch im WDR-Archiv gespeichert) schonungslos beschreibt, wie das Primat des Tourismus bei allen Entscheidungen und Investitionen die Stadt Garmisch-Partenkirchen in eine Sackgasse geführt hat. Das hat mich ins Grübeln gebracht, und hier will ich öffentlich weitergrübeln.

Ausflug auf die internationale Bühne: BTE als Gast bei der UN

Dr. Alexander Schuler • 11.11.2013


Ein bisschen mehr als eine Woche ist es nun her, dass ich einen Vortrag bei der UN in New York während des zweitägigen Expertenmeetings zum nachhaltigen Tourismus halten durfte. Gern gebe ich nachfolgend meine Eindrücke wieder und spiegle zentrale Erkenntnisse.
Eingeladen war ich zu der Veranstaltung am 29./30.10.2013 für einen Vortrag zum Thema "Trans-boundary cooperation in sustainable tourism and destination management: Examples of German-Polish co-operation"

Tourismusportale öffnen sich für Destinationen: Neue Chancen im Online-Direktvertrieb?

Tilmann Flaig • 02.09.2013


„Die großen Online Reisebüros sind in erster Linie Technologie-Unternehmen.“(FVW 21.06.2013) So lautet das Urteil des TUI-AG-Chefs Friedrich Joussen. Diese Behauptung kann man auf den Großteil der eTourismus-Branche übertragen.
Online- Portale wissen, dass ihr Produkt noch nicht ausgereift ist: In einigen Hotelreservierungsportalen - obwohl prall gefüllt mit Hotelangeboten- sucht man vergebens nach Ortsbeschreibungen. Ein Stadthotel zu buchen, ohne sich gleichzeitig über die Destination informieren zu können: eigentlich ein Unding. Es sei denn, man beabsichtigt, den ganzen Urlaub im Bett zu verbringen. In anderen führenden „Bettenbanken“ werden gerade einmal die TOP 10 der deutschen Städte vorgestellt, der ganze Rest des Deutschland-Tourismus bleibt ein unbeschriebenes Blatt.
Die Tristesse zieht sich durch die ganze Online-Angebotspalette: egal ob Buchungs-, Vergleichs- oder Bewertungsportal. Warum? Die Logik der Geschäftsmodelle sieht vor, günstig zu produzieren. Und Inhalte, neudeutsch „Content“ können die Onliner mangels branchentypischen Know-how nicht liefern. Die Hotellerie hat dies erkannt und beschäftigt sich bereits seit langem intensiv damit, den großen Hunger der internationalen Portale nach Inhalten zu stillen. Alleine die Destinationsmarketing-Organisationen (DMO) haben die Inhaltslücke im Angebot der Online-Anbieter bisher ignoriert – hier gilt es dringend nachzuziehen!

Destination Governance und Destination Leadership – zwei neue Worthülsen?

Nachlese zum DestinationCamp 2013 in Hamburg 

Dr. Alexander Schuler • 07.05.2013


Nun ist es schon wieder mehr als eine Woche her, dass ich zurück bin vom DestinationCamp. Fast 200 Branchenvertretern haben sich in Hamburg erneut die Köpfe heiß diskutiert, wie es mit der Entwicklung der Destinationen in der Zukunft weiter gehen soll. Themen wie die Finanzierung der DMOs (Destinationsmanagementorganisationen) aber auch die damit verbundene Aufgabenteilung zwischen Orts-, Regional- und Landesebene standen mal wieder ganz oben auf der Liste. Wie immer auf Barcamps wurde viel und gut diskutiert, eine abschließende Lösung für die Probleme gab es aber nicht. Wie auch, bei den Herausforderungen und nur 2,5 Tagen Veranstaltung. Dem „Pudels Kern“ kamen wir aber ein Stück näher. Hierbei sind einige Begriffe gefallen, die allerdings nicht näher erläutert wurden und doch meiner Meinung nach eine gute Klammer zu einigen Diskussionsbeiträgen bilden: Destination Governance und Destination Leadership. Ich nutze die Gelegenheit und bringe in der Nachbereitung des Camps ein wenig Licht in das Dunkel der Begrifflichkeiten. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um zwei weitere Worthülsen oder – wie im aktuellen New Media Sprachgebrauch so gern benutzte – weitere Buzzwords.

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