BTE Web-Blog Tourismus im ländlichen Raum


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Institutionelle Nachhaltigkeit im Tourismus

7 Thesen zur Bedeutung für die Organisation und das Management einer DMO 

Dr. Alexander Schuler • 11.07.2017


Gerade ist die 2. Auflage des UTB Bandes „Nachhaltiger Tourismus“ erschienen. In dieser findet sich erneut mein Beitrag zur „Institutionellen Nachhaltigkeit des Tourismus“. Die gerade durch den zweiten Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ und unsere entwickelten Kriterien unterstrichene Bedeutung des Managements im Nachhaltigen Tourismus wie auch ein aktuelles Projekt zur Entwicklung von Empfehlungen zur Organisation des Tourismus auf regionaler Ebene in Brandenburg ließen mich noch einmal einen Blick in den Artikel von 2015 werfen. In diesem finden sich interessante 7 Thesen und Statements, die nach wie vor unverändert ihre Richtigkeit haben.

Storytelling im Tourismus

Fakten über Geschichten erzählen 

Oliver Melchert • 20.10.2014


Storytelling, auf Deutsch Geschichten erzählen, geht weit über den Einsatz in der Werbung hinaus. Allseits bekannt sind TV-Spots, die in Kurzform eine Geschichte mit Höhepunkt, Gegenspieler und Happy-End erzählen, um ein Produkt zu bewerben und eine Marke zu stärken. Storytelling hat mittlerweile auch seinen sinnvollen Platz im Destinationsmanagement gefunden. Um die für uns im Tourismus wertvollen Einsatzbereiche zu beleuchten, betrachten wir diese noch relativ junge Disziplin.

Tourismusportale öffnen sich für Destinationen: Neue Chancen im Online-Direktvertrieb?

Tilmann Flaig • 02.09.2013


„Die großen Online Reisebüros sind in erster Linie Technologie-Unternehmen.“(FVW 21.06.2013) So lautet das Urteil des TUI-AG-Chefs Friedrich Joussen. Diese Behauptung kann man auf den Großteil der eTourismus-Branche übertragen.
Online- Portale wissen, dass ihr Produkt noch nicht ausgereift ist: In einigen Hotelreservierungsportalen - obwohl prall gefüllt mit Hotelangeboten- sucht man vergebens nach Ortsbeschreibungen. Ein Stadthotel zu buchen, ohne sich gleichzeitig über die Destination informieren zu können: eigentlich ein Unding. Es sei denn, man beabsichtigt, den ganzen Urlaub im Bett zu verbringen. In anderen führenden „Bettenbanken“ werden gerade einmal die TOP 10 der deutschen Städte vorgestellt, der ganze Rest des Deutschland-Tourismus bleibt ein unbeschriebenes Blatt.
Die Tristesse zieht sich durch die ganze Online-Angebotspalette: egal ob Buchungs-, Vergleichs- oder Bewertungsportal. Warum? Die Logik der Geschäftsmodelle sieht vor, günstig zu produzieren. Und Inhalte, neudeutsch „Content“ können die Onliner mangels branchentypischen Know-how nicht liefern. Die Hotellerie hat dies erkannt und beschäftigt sich bereits seit langem intensiv damit, den großen Hunger der internationalen Portale nach Inhalten zu stillen. Alleine die Destinationsmarketing-Organisationen (DMO) haben die Inhaltslücke im Angebot der Online-Anbieter bisher ignoriert – hier gilt es dringend nachzuziehen!

Destination Governance und Destination Leadership – zwei neue Worthülsen?

Nachlese zum DestinationCamp 2013 in Hamburg 

Dr. Alexander Schuler • 07.05.2013


Nun ist es schon wieder mehr als eine Woche her, dass ich zurück bin vom DestinationCamp. Fast 200 Branchenvertretern haben sich in Hamburg erneut die Köpfe heiß diskutiert, wie es mit der Entwicklung der Destinationen in der Zukunft weiter gehen soll. Themen wie die Finanzierung der DMOs (Destinationsmanagementorganisationen) aber auch die damit verbundene Aufgabenteilung zwischen Orts-, Regional- und Landesebene standen mal wieder ganz oben auf der Liste. Wie immer auf Barcamps wurde viel und gut diskutiert, eine abschließende Lösung für die Probleme gab es aber nicht. Wie auch, bei den Herausforderungen und nur 2,5 Tagen Veranstaltung. Dem „Pudels Kern“ kamen wir aber ein Stück näher. Hierbei sind einige Begriffe gefallen, die allerdings nicht näher erläutert wurden und doch meiner Meinung nach eine gute Klammer zu einigen Diskussionsbeiträgen bilden: Destination Governance und Destination Leadership. Ich nutze die Gelegenheit und bringe in der Nachbereitung des Camps ein wenig Licht in das Dunkel der Begrifflichkeiten. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um zwei weitere Worthülsen oder – wie im aktuellen New Media Sprachgebrauch so gern benutzte – weitere Buzzwords.

Neustrukturierung lokaler Tourismusorganisationen als Teil einer ganzheitlichen Destinationsentwicklung

Dr. Alexander Schuler • 30.01.2013


Der Tegernsee macht es, der Hochschwarzwald macht es auch und Innsbruck mit seinen Feriendörfern machen es schon seit längerem: die Destinationen organisieren ihre lokalen Tourismusstrukturen neu.
Die Geschäftsführer und Manager der vorgenannten Destinationen waren im Oktober 2012 zu einer Fachveranstaltung im Bayerischen Wald eingeladen. Seitdem ist schon wieder ein wenig Zeit verstrichen, das Thema aber ist immer noch hoch aktuell. Hier nun einige Gedanken von mir als Nachlese zu der Zusammenkunft der Experten.

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