BTE Web-Blog Tourismus im ländlichen Raum


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Storytelling im Tourismus

Fakten über Geschichten erzählen 

Oliver Melchert • 20.10.2014


Storytelling, auf Deutsch Geschichten erzählen, geht weit über den Einsatz in der Werbung hinaus. Allseits bekannt sind TV-Spots, die in Kurzform eine Geschichte mit Höhepunkt, Gegenspieler und Happy-End erzählen, um ein Produkt zu bewerben und eine Marke zu stärken. Storytelling hat mittlerweile auch seinen sinnvollen Platz im Destinationsmanagement gefunden. Um die für uns im Tourismus wertvollen Einsatzbereiche zu beleuchten, betrachten wir diese noch relativ junge Disziplin.

Braucht die Welt einen neuen Radfernweg?

Erfahrungen am Beispiel des Innerste-Radweges 

Mathias Behrens-Egge • 26.09.2014


Auf der Anbieterseite wird der Ausbau guter Angebote weiter vorangetrieben. Jedes Jahr eröffnen neue Radfernwege, profilieren sich Regionen als Fahrraddestination. Ergebnis: steigender Wettbewerb starker Produkte um erfahrene und anspruchsvolle Kunden.
Die TMOs sehen die vielen neuen Produkte mit einer gewissen Skepsis, wissen sie doch um die starke Konkurrenz und die hohen Anforderungen an Produkt, Service und Vertrieb. Auch in Niedersachsen gibt es zahlreiche potenziell starke Radwege, an deren Qualität und/oder Vermarktung noch gearbeitet werden muss (z. B. Weser-Harz-Heide-Radweg, Aller-Radweg). Gibt es dennoch Gründe für die Entwicklung eines weiteren Radfernweges?

Tourismusportale öffnen sich für Destinationen: Neue Chancen im Online-Direktvertrieb?

Tilmann Flaig • 02.09.2013


„Die großen Online Reisebüros sind in erster Linie Technologie-Unternehmen.“(FVW 21.06.2013) So lautet das Urteil des TUI-AG-Chefs Friedrich Joussen. Diese Behauptung kann man auf den Großteil der eTourismus-Branche übertragen.
Online- Portale wissen, dass ihr Produkt noch nicht ausgereift ist: In einigen Hotelreservierungsportalen - obwohl prall gefüllt mit Hotelangeboten- sucht man vergebens nach Ortsbeschreibungen. Ein Stadthotel zu buchen, ohne sich gleichzeitig über die Destination informieren zu können: eigentlich ein Unding. Es sei denn, man beabsichtigt, den ganzen Urlaub im Bett zu verbringen. In anderen führenden „Bettenbanken“ werden gerade einmal die TOP 10 der deutschen Städte vorgestellt, der ganze Rest des Deutschland-Tourismus bleibt ein unbeschriebenes Blatt.
Die Tristesse zieht sich durch die ganze Online-Angebotspalette: egal ob Buchungs-, Vergleichs- oder Bewertungsportal. Warum? Die Logik der Geschäftsmodelle sieht vor, günstig zu produzieren. Und Inhalte, neudeutsch „Content“ können die Onliner mangels branchentypischen Know-how nicht liefern. Die Hotellerie hat dies erkannt und beschäftigt sich bereits seit langem intensiv damit, den großen Hunger der internationalen Portale nach Inhalten zu stillen. Alleine die Destinationsmarketing-Organisationen (DMO) haben die Inhaltslücke im Angebot der Online-Anbieter bisher ignoriert – hier gilt es dringend nachzuziehen!

Neustrukturierung lokaler Tourismusorganisationen als Teil einer ganzheitlichen Destinationsentwicklung

Dr. Alexander Schuler • 30.01.2013


Der Tegernsee macht es, der Hochschwarzwald macht es auch und Innsbruck mit seinen Feriendörfern machen es schon seit längerem: die Destinationen organisieren ihre lokalen Tourismusstrukturen neu.
Die Geschäftsführer und Manager der vorgenannten Destinationen waren im Oktober 2012 zu einer Fachveranstaltung im Bayerischen Wald eingeladen. Seitdem ist schon wieder ein wenig Zeit verstrichen, das Thema aber ist immer noch hoch aktuell. Hier nun einige Gedanken von mir als Nachlese zu der Zusammenkunft der Experten.

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