Schanzendetail © • Dietrich Schneider, Pixelio

Nordischer Sportpark Bad Freienwalde Machbarkeitsstudie

 

Auftraggeber:

Stadt Bad Freienwalde


BTE prüft die ökonomischen Perspektiven des geplanten Zentrums für nordischen Wintersport am Oderbruch. Im Kern steht die Frage, ob mit Veranstaltungen und Erlebnisangeboten an den Großschanzen die Investitions- und Betriebskosten refinanziert werden können.


Aufgabe

Der Wintersportverein Bad Freienwalde plant die schrittweise Entwicklung zum nördlichsten deutschen Zentrum für nordischen Wintersport, vor den Toren Berlins, fernab der traditionellen Wintersportgebiete. Langfristig soll eine Ski-Großschanze errichtet werden. Ergänzend wird die Errichtung eines Alpinski-Gebiets, eines Sport-Leistungszentrums und eines Langlauf-Tunnels (nach skandinavischem Vorbild) angestrebt. Bei Nachweis angemessener ökonomischer Effekte steht eine EU-Förderung in Aussicht.


Leistungen

  1. Wettbewerbsanalyse, Beurteilung der Perspektiven für die Austragung von Weltcup-Springen in Bad Freienwalde
  2. Angebotskonzept: Kombination von Betrieb als Wettkampf- und Trainingsstandort mit ganzjähriger Ausstellung und Ausflugsgastronomie
  3. Besucherpotenzialanalyse, Investitionskostenabschätzung und Wirtschaftlichkeitsprognose für den Betrieb der Schanze
  4. Einbindung des Vorhabens in das Tourismuskonzept der Stadt Bad Freienwalde, Ermittlung der Steuer- und Arbeitsplatzeffekte für die Region
  5. Aufbereitung der Anforderungen und Abschätzung der Erfolgsperspektiven für "Alpinski-Gebiet" und "Langlauf-Tunnel"


Erfolge

Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie hat der DSV die Entwicklung Bad Freienwaldes zum nördlichsten Wintersportzentrum Deutschlands mit Großschanze und Sportinternat festgeschrieben. In der Folge wurden EU-Mittel für die Errichtung einer 66-Meter-Sprungschanze bewilligt, die 2008 mit einem internationalen Springen eingeweiht wurde. Die Schanzenanlage wird für Landesmeisterschaften und Nachwuchsförderung sowie als Trainingsstandort deutscher und polnischer Skispringer genutzt.

 


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Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Geogr. Harald Geißler
Senior Consultant

Telefon: (0511) 7 01 32 - 30
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