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Hartmut Rein zieht sich als Geschäftsführer zurück – Zeit, Danke zu sagen

Jetzt GANZ Kultur und weniger BTE – Prof Dr. Hartmut Rein verabschiedet sich als Geschäftsführender Gesellschafter von BTE

Unser Geschäftsführer Prof. Dr. Hartmut Rein verschiebt seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte und zieht sich als Geschäftsführender Gesellschafter zurück. Erfreulicherweise bleibt er uns auch in Zukunft als freier Mitarbeiter und Berater in seinem „Countryside Office“ in Brandenburg erhalten.

So ist es Zeit, DANKE zu sagen – für fast 30 Jahre Unternehmensentwicklung, Expertise, Vertrauen und vieles mehr.

Hartmut Rein – Professor und Praktiker

Ab 1993 baute Hartmut Rein den BTE-Standort Berlin auf und war dort seit 1995 als Geschäftsführer tätig. Seitdem leitete und begleitete er deutschlandweit und international Projekte – mit Schwerpunkten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Naturtourismus und Tourismus in Schutzgebieten, Kulturtourismus, Regionalentwicklung. Hartmut hat in seiner Arbeit wissenschaftliche Fachkenntnis als Professor für Nachhaltiges Destinationsmanagement und seine praxisorientierte Sachkenntnis als Tourismusberater kombiniert. Als echter Allrounder fühlt er sich in vielen Themengebieten zuhause und brachte sein Wissen auf Workshops, Vorträgen und internen Brainstormings mit Praxisbeispielen aus seinem Erfahrungs-Fundus ein. Wie werden wir es vermissen, wenn er bei einem Stichwort aufspringt und einen Bericht aus dem Archiv zaubert: „1998 in der Uckermark – klar, da haben wir doch schon damals …!“

Als Ideengeber, Prüforgan und wissenschaftlicher Beirat war er Ansprechpartner und Sparringpartner in verschiedensten Projekten. Dabei setzte er wie kein anderer auf Selbstentfaltung der Mitarbeiter:innen und Selbstständigkeit.

Hartmut Rein – Treiber unserer an der Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensphilosophie

„Sanfter Tourismus“ – das war bereits bei der Gründung von BTE Antrieb und Unternehmensziel, Hartmut hat das Thema sehr konsequent weiter entwickelt. Immer war es ihm wichtig, einen an den Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichteten Tourismus zu unterstützen, der – ein viel zitiertes Wort von ihm – „enkeltauglich“ ist und den wir auch im Morgen noch mit gutem Gewissen vertreten können.

Bei der ersten weltweiten Konferenz der UNESCO zum Thema nachhaltiger Tourismus 1995 auf Lanzarote war Hartmut Teil der deutschen Delegation. Weitere wichtige Meilensteine in Hartmuts Arbeit waren die Landes- und Bundeswettbewerbe zum Nachhaltigen Tourismus und der Leitfaden „Nachhaltiger Tourismus für Destinationen“ mit dem Deutschen Tourismusverband.

Nicht nur darüber reden, sondern es selbst auch machen – das war und ist Hartmut immer wichtig: Er förderte die nachhaltige Unternehmensausrichtung und die Gemeinwohlorientierung von BTE. 2015 hat BTE als eines der ersten Unternehmen in Deutschland (und als erstes Tourismusberatungsunternehmen) eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und unterstützt seitdem die Gemeinwohlökonomie. Stets legte Hartmut Wert auf eine Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Altruismus. Und um für seine Überzeugungen einzutreten, scheut er bis heute keine Diskussion.

Gelassen auch in rauer See

Unvergessen bleibt, wie Hartmut uns beim Segeltörn-Betriebsausflug mit unserer damaligen Kollegin Tatjana auf dem Katamaran sicher über die Ostsee manövriert hat, während der Schiffseigner sich unter Deck zurückgezogen hatte („Passt auf die Tanker auf!“) und der größte Teil der Crew seekrank war.

Und nun?

Lieber Hartmut, wir wünschen dir mit deinem Kulturprojekt ganz.kultur  viel Erfolg und freuen uns auf weitere spannende, gemeinsame Projekte mit Dir in deiner neuen Rolle bei BTE als freier Mitarbeiter, Experte und Ratgeber.