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BTE entwickelt den Iron-Curtain-Trail in Thüringen

Iron-Curtain-Trail5

Foto: BTE

Auftraggeber:
GFAW – Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH

Ansprechpartner:
Mathias Behrens-Egge
Dana Roberts

Aufgabe

Der Iron Curtain Trail, die einzige durch Thüringen führende Euro-Velo Route, soll in seinem Verlauf entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze weiterentwickelt werden. Der Rahmen für die Route ist durch den Verlauf der ehemaligen Grenze vorgegeben, der konkrete Routenverlauf wird bisher in der Kommunikation unterschiedlich dargestellt.

Grundlage der Arbeit sind die unterschiedlichen Routendaten zum Verlauf des Iron Curtain Trails sowie die Vorschläge und Planungen der Landkreise. BTE erarbeitet Vorschläge für ein optimiertes Routing, Anbindungen an wichtige Points of Interest (POIs) und stimmt diese Vorschläge mit allen beteiligten Partnern ab, v. a. mit den beteiligten Landkreisen, auch der benachbarten Bundesländer.

Leistungen

Anhand eines von BTE entwickelten Kriterienkatalogs werden die Routenverläufe in Zusammenarbeit mit den Experten und Akteuren in Workshops bewertet, kritische Streckenabschnitte identifiziert, Lösungsansätze und alternative Routenführungen diskutiert. Als wesentliche Aspekte für die Trassenauswahl sind vereinbart:

  • touristisch ansprechende Streckenführung (Wegequalität, Attraktivität der Landschaft)
  • Nutzung vorhandener Wege, nach Möglichkeit touristischer Radwege/-routen
  • keine Beeinträchtigung von Schutzgebieten, Querung nur auf vorhandenen Wegen
  • Verlauf in einem Korridor von 5 km (max. 10 km) auf jeder Seite der Grenze
  • regelmäßige Querung der ehemaligen Grenze, d. h. Verlauf beidseitig der Grenze
  • Anbindung von POIs und geeigneten ÖPNV-Anschlussstellen

Erfolge

In intensiver und guter Zusammenarbeit (u. a. in Workshops) wurde ein Konsens zum Anforderungsprofil an die Routenführung erreicht und der Routenverlauf einvernehmlich festgelegt. Die Route wird in GIS-bearbeitet und digital zur Verfügung gestellt.

Die vereinbarte Routenführung wird Grundlage des aufbauenden Marketings und der Beschilderungsplanung sein. Nach den Sommerferien geht es an die Erstellung des konkreten Maßnahmenkatalogs und danach an die Umsetzung.