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„Besucherlenkung – Schutz durch Erlebnisqualität“

Gratulation, wenn sich Ihnen das Thema Besucherlenkung aufdrängt, haben Sie entweder im Tourismusmarketing alles richtig gemacht oder verantworten eine touristische Region mit höchster Attraktivität. Oder die Kombination aus beiden hat die spannende Aufgabe für Sie geschaffen, die Sie durch Planung und Strategie wieder lösen können.

Von digital bis analog, von der persönlichen Ansprache bis zum Zaun, es gibt sehr viele Maßnahmen zur Besucherlenkung. In fast allen Fällen lohnt es sich ein analysierender Blick auf die Realität, von einem Planer, der Ist- und Soll-Situation mit Ihnen definiert. Dann können die richtigen Maßnahmen im digitalen und analogen Umfeld erdacht werden, immer mit dem Ziel: Klare Informationsvermittlung kann Besucher zu einem einmaligen Erlebnis führen zu, ohne den Schutz für Natur oder Kultur zu vernachlässigen.

Meist reicht es, ein besseres Angebot auf den unterschiedlichen Ebenen der Lenkung aufzubauen, dass die unkontrollierte Zerstörung beendet. Manchmal, ja da braucht es aber auch hübsch verpackte Schranken und unaufdringliche Einlassbeschränkungen.

Besucherlenkung soll das Erlebnis stärken und eine dauerhafte Nutzung durch Schutz sichern. Leitung, Information und die räumliche sowie eventuelle zeitliche Verteilung sind das Ziel der Besucherlenkung und idealerweise in ein ganzheitliches und nachhaltiges Besuchermanagement eingebunden. Schutz durch Beschränkung ist nachrangig.

Besucherlenkung müssen wir als einen Prozess verstehen: Jede Maßnahme hat Auswirkungen, die in einem gewünschten Verlauf Effizienz und Effektivität zeigen müssen. Ziele können dabei sowohl naturschutzfachlicher Art sein als auch ökonomische im Rahmen der regionalen Wertschöpfung oder soziale Ziele im Rahmen der Akzeptanz der Einheimischen. Wird der gewünschte Verlauf nicht erreicht, sind weiter Maßnahmen notwendig.

Wir machen uns auf den Weg mit Ihnen, diesen Prozess in Bewegung zu bringen:

  • Aufnahme und Bewertung der Lenkungsaufgabe, Definition des Erlebnisses und des Schutzziels
  • Wahl der richtigen Maßnahmen in der digitalen und analogen Besucherlenkung
  • Wahl der richtigen digitalen und analogen Monitoringmöglichkeiten
  • Weiterentwicklung der Lenkungsmaßnahmen, falls das Monitoring zeigt, dass der gewünschte Verlauf verlassen wird
  • Und wenn es sein muss: Entwicklung von harten aber von den Besuchern akzeptierten Einschränkungen