Was ist geworden aus der „Reise in die Toskana des Nordens“?
Vor drei Jahren hat der Burgenlandkreis bewusst sein Marketing von Print ins Bewegtbild übertragen. Der Imagefilm „Eine Reise in die Toskana des Nordens“ ist dabei nicht als Abfolge schöner Motive angelegt, sondern als emotional angelegtes Storytelling-Format: Protagonist Gero aus der Toskana führt als roter Faden durch Orte, Begegnungen und Stimmungen und macht den Burgenlandkreis als attraktiven Lebensraum und Reiseziel erlebbar. Gedreht wurde fast ein Jahr bis November 2023, produziert in Zusammenarbeit mit KollektivDesign und regionalen Partnern.
Besonders ist jedoch die Resonanz, die der Film auch deutlich nach Veröffentlichung auslöst, zum Beispiel auf YouTube Stand März 2026: 83.436 Aufrufe.
Hinzu kommt, dass der Film in Presseberichten und Kommentaren vielfach aufgegriffen und weiterdiskutiert wurde, in denen Identifikation und Stolz auf die Region sichtbar werden. Zusätzlich unterstreichen Auszeichnungen und Platzierungen bei Wettbewerben die gestalterische und kommunikative Qualität.
Unser Beispiel zeigt, dass eine zündende Idee, selbstbewusste Entscheidungen, emotionales Storytelling, in Verbindung mit gut gemachtem Bewegtbild als Leitmedium viel leisten kann: Es erreicht Menschen dort, wo Kommunikation heute stattfindet, erzeugt Aufmerksamkeit über den Veröffentlichungszeitpunkt hinaus und kann langfristig weitergenutzt werden, etwa in Social Media, PR, Veranstaltungen oder im Standortmarketing. Gleichzeitig erzeugt es Multiplikatoreneffekte, stärkt die Innenwirkung und das Image nach außen. Genau diese Kombination aus erzählerischem Konzept, mutiger Umsetzung, messbarer Reichweite und nachhaltiger Anschlussfähigkeit macht den Burgenlandkreis-Film zu einem überzeugenden Best-Practice-Beispiel. Und immer wieder schön anzuschauen.
Titelbild des Imagefilms: „Eine Reise in die Toskana des Nordens“ design ohne titel (© KollektivDesign)