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Kooperative Klima- und Energiebildung

Lernlandschaften Klima- und Energiebildung

Foto: (c) Anke Hofmeister, TVBL

Auftraggeber:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Durchführung in Trägerschaft des Trägerverbunds Burg Lenzen e.V.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hartmut Rein

Aufgabe

Themen wie

  • „Klimawandel und Klimaschutz“
  • „Energieerzeugung, Energienutzung und Energiesparmöglichkeiten“ sowie 
  • „die Rolle von Ernährungsgewohnheiten zur Schonung des Klimas“

sollen sowohl in Niedersachsen als auch in Kaliningrad noch stärker als bisher üblich in den Fokus der Bildungsarbeit gestellt werden. Um hier Impulse zu geben, Wissen aufzubauen und zu veranschaulichen, dass das eigene Handeln in Bezug auf die Klimaentwicklung eine große Bedeutung hat, war es Ziel der Projektpartner, gemeinsam Lehrangebote für Jugendliche der 9. und 10. Klassen an Schulen und in außerschulischen Bildungseinrichtungen im Kaliningrader Gebiet (RUS) und Niedersachsen (D) zu erarbeiten und zu erproben.

Leistungen

Die Erarbeitung und Erprobung der Methoden und Inhalte lag federführend in der Verantwortung der folgenden Projektpartner:

Diese führten mehrere Workshops und Seminare durch:

  1. Deutsch-russischer Jugendaustausch im Waldpädagogikzentrum Göttingen;
  2. Schulung mit Schwerpunkt „Klima- und Ernährungsfragen“ in Kaliningrad für russische und deutsche Lehrkräfte, Lehramtsanwärter und –studierende;
  3. Multiplikatoren-Workshop zur Vermittlung und Erprobung von methodischem Rüstzeug für eine moderne Klima- und Energiebildung für russische und deutsche Lehrkräfte, Lehramtsanwärter und –studierende;
  4. Abschlussveranstaltung auf der Burg Lenzen zur Erprobung der erarbeiteten Lehrmaterialien.


BTE begleitete und moderierte das Vorhaben mit folgenden Leistungen:

  • Festigung und Erweiterung des Partnernetzwerks;
  • Koordination, Vor- und Nachbereitung der regelmäßigen Partnertreffen;
  • Unterstützung des Projektträgers und der Projektpartner bei der Fördermittelabrechnung (Verwendungsnachweise) und der Kommunikation mit der DBU;
  • Dokumentation und Aufbereitung der Ergebnisse gegenüber der DBU.

Erfolge

In Seminaren und Workshops wurden neue Methoden und Unterrichtsbausteine nach den Prinzipien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erarbeitet. 
Diese wurden während einer einwöchigen Abschlussveranstaltung im November 2015 mit insgesamt 19 Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen aus Niedersachsen (D) und Kaliningrad (RF) erprobt. Die Ergebnisse präsentierten die Teilnehmenden am Ende der Woche in einem Dialog-Forum und diskutierten bzw. reflektierten Ressourcennutzung vor dem Hintergrund nachhaltigen Handelns. Zusätzlich zu den Unterrichtsmaterialien ist eine filmische Dokumentation entstanden, die die Inhalte anschaulich ergänzt. Die Lehr- und Unterrichtsmaterialien wurden in einem Handbuch zusammengestellt. Die zweisprachige Handreichung enthält inhaltliche, methodische und didaktische Elemente und Arbeitsmaterialien wie Leitfäden, Kopiervorlagen und Arbeitsblätter. Sie richtet sich an weiterführende Schulen und soll ein wichtiger Baustein zur Verstetigung der Themen und Einbindung in das schulische Curriculum sein. Eine Verbreitung in digitaler Form erfolgt über das Internet.