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INSZENIERUNGEN UND DIGITALE DIENSTE AN RADROUTEN – Impulse aus dem Webinar am 24.9.2020

BTE Webinar September 2020

Herzlichen Dank für das hohe Interesse am Webinar. Wie zugesagt stellen wir hier die Inhalte zur Verfügung.

Im Webinar wurden folgende Inhalte dargestellt. Die in diesen Kapiteln präsentierten Inhalte sind separiert und als Link zugeordnet:

Kapitel 1: Aktuelle Entwicklungen im Fahrradtourismus mit Bedeutung für das Thema: Volumenmarkt, Bedeutung Tagesausflüge, E-Bike-Boom, Wirkungen Corona im Fahrradtourismus, Flaschenhals Infrastruktur, v. a. Fahrradmitnahme im ÖPNV (sehr kurz).

Kapitel 2: Einführung in die Bedeutung von (digitalen) Inszenierungen für die Positionierung von Fahrradtourismus-Angeboten: Hohe Qualität im Fahrradtourismus-Angebot ist zum Standard geworden und bietet so keine Alleinstellung mehr. Alleinstellung bieten v. a. die Besonderheiten der Region (die erlebbar sein müssen) und die Inszenierungen am Weg.

Kapitel 3: Übersicht über digitale Dienste entlang der Customer Journey,
Übersicht über die verfügbare digitale Dienste und die erforderliche Anwendungstechnik, Aussagen zum Zusammenspiel analoger und digitaler Dienste

Kapitel 4: Einführung in digitale Dienste, Beispiele  

Kapitel 5: Werkstattbericht Inszenierungen an Radrouten, Darstellung des Zusammenspiels analoger Stationen und digitaler Verlängerungen/Bereicherungen, z. B.  in Form von Erzählstationen, Apps, Kartendiensten, Storys, …  

Besonderes Anliegen ist uns die sinnvolle Verknüpfung von analog und digital:

  • Radfahren ist und bleibt zu allererst ein analoges Erlebnis: Naturerlebnis, Bewegung an der frischen Luft, sinnliche Eindrücke aus der Region.
  • Dies entspricht der aktuellen Nutzung digitaler Dienste während der Tour: rd. 55% nutzen digitale Dienste unterwegs. 75% könnten sie nutzen, weil sie mit ihrem Smartphone unterwegs sind.
  • Daraus folgt: Im Fahrradtourismus sollte es ein gutes analoges Basisangebot geben: Beschilderungen, Inszenierungen. Digitale Dienste sollten dieses Angebot sinnvoll ergänzen.
  • Idealerweise greifen analoge und digitale Dienste ineinander, Doppelnutzungen bieten effiziente Lösungen, so z. B.
    • Soundfiles, die sowohl an Erzählstationen als auch via Internet oder Telefonanruf abgerufen werden können wie an der Friedensroute
    • Übersichtskarten, die im Print, an Infopoints am Radweg sowie digital ausgespielt werden. Diesem Thema widmet sich unser nächstes Webinar mit dem Titel:  „Anwendung von OpenStreetMap-Karten (und Co) für Planung, Online-Medien, Infotafeln und Print“ am 19.11.2020, 14.00 bis 15.00 Uhr, zu dem Sie sich hier anmelden können: 

Hinweis: Sie dürfen uns zitieren, die Verwendung unsere Abbildungen ist gestattet, allerdings nur mit Hinweis © BTE, 2020

Eine Übersicht über die Möglichkeiten digitaler Dienste im Aktivtourismus bietet die Studie „Römer-Lippe-Route Digital“, die wir im Auftrag der Ruhr Tourismus GmbH erarbeitet haben. Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier.

Die Ruhr Tourismus GmbH wird in den kommenden Monaten beispielhafte digitale Systeme erproben und die Erfahrungen kommunizieren. Ein regelmäßiger Blick auf die Seite der Römer-Lippe-Route wird sich lohnen.  

Wir verweisen gern auf die ausgezeichnete Einführung der DZT zu Open Data